Halleluja! Die neuapostolische Kirchengemeinde Vöcklabruck bekommt als Geschenk Gottes eine Diakonin.

18.08.2024

Am Sonntag, dem 18. August 2024 besuchte Apostel M. Pfützner die neuapostolische Kirchengemeinde Vöcklabruck und ordinierte eine Diakonin.

Als Grundlage für die Predigt verwendete der Apostel das Bibelwort aus Genesis 4,16: „So ging Kain hinweg von dem Angesicht des Herrn und wohnte im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten.“

Zu Beginn des Gottesdienstes stellte Apostel Pfützner die Frage in den Raum, warum man an so einem heißen Tag in der Kirche sein sollte, und gab eine klare und sinnstiftende Antwort: „wir möchten bei Jesus sein und seine Präsenz erleben!“

Das Gebot Gottes an Kain „Herrsche über die Sünde!“ gilt auch für uns heute.  Wenn wir uns darum bemühen und uns Gott zuwenden, wird auch eine weitere christliche Aufgabe gelingen, nämlich im Nächsten Christus zu schauen und Gottes Allmacht in der Schöpfung erleben zu können.

Kain verbarg sich vor dem Angesicht des Herren und ging hinweg in ein Land, dessen Name „flüchtig, ruhelos“ bedeutet. Jesus fordert uns zum gegenteiligen Weg auf: „Kommt her zu mir alle, zurück ins Paradies und ihr werdet Ruhe finden!”

 

In einem Predigtbeitrag machte Bezirksältester H-J. Brunner anhand des Beispiels der Lieblingsespressotasse seiner Frau verständlich, was geschehenkann, wenn man etwas kaputtmacht und sich zunächst aus der Verantwortung stiehlt. Um unnötigen Schmerz zu vermeiden, ist es gut, einen Fehler sofort einzugestehen, um Vergebung zu bitten und nicht wegzulaufen.

 

Im Verlauf des Gottesdienstes ordinierte Apostel Pfützner Schwester B. Garstenauer in das geistliche Amt einer Diakonin. Er gab ihr Psalm 112 mit auf den Weg, in dessen ersten Vers es heißt: „Halleluja! Wohl dem, der den Herren fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!“ Nachdem das Orchester das Lied 315 „Bewahr auf deinen Wegen“ aus dem neuapostolischen Gesangbuch vorgetragen hatte, las der Apostel der Diakonin als Impuls den Text der zweiten Strophe vor: „Herr, lenke meine Schritte und lass mich sicher gehn, erhöre meine Bitte, bleib mir zur Seite stehn!“

Im Anschluss an den Gottesdienst begaben sich die Gottesdienstbesucher in die unteren Räumlichkeiten der Kirche zum Gemeinschaftskaffee. Viele Glaubensgeschwister nutzten dabei die Gelegenheit, ein paar Worte mit der Diakonin zu wechseln und ihr Glück- und Segenswünsche zu übermitteln.

G. Lackerbauer