Erntedank in Vöcklabruck

06.10.2024

„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (1. Mose 8,22)

Mit diesem Bibelwort wurde im Erntedankgottesdienst am 6. Oktober 2024 Gott dem Schöpfer für seine Fürsorge gedankt.

Die Kinder hatten von zu Hause Körbe mit Brot, Obst, Gemüse und Blumen zum Teil auch aus eigenen Gärten mitgebracht und damit den Altar für diesen besonderen Anlass geschmückt.

Zu Beginn des Gottesdienstes sang der Chor mit den Kindern das Lied „Lobe den Herrn meine Seele“ (Worte aus Psalm 103) und brachte so die Dankbarkeit für Gottes Treue zum Ausdruck.

Danach führten Alexander und Paul einen Dialog zweier Raben über das Verhalten der Menschen beim Erntedank. Die Schlussfolgerung daraus war: „Fangt an mit dem Teilen, aber nicht nur heute, sondern am besten jeden Tag.“

In der folgenden Predigt ging der Gemeindevorsteher Evangelist W. Pechhacker darauf ein und schloss mit der Kernaussage: „Gott sorgt für alle Menschen, er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und bietet denen, die an sein Wort glauben eine sichere Zukunft an.“

Diakonin B. Garstenauer erwähnte in Ihrem Predigtbeitrag die Geschichte von dem Stück Brot, das viele Menschen satt gemacht hat, ohne dass jemand davon gegessen hat. Wenn die Menschen doch bereit wären auch ihr letztes Stück Brot miteinander zu teilen, müsste niemand hungern.

 

Schon einige Tage vor dem Erntedankfest hatten fleißige Hände unter der Leitung von Diakon J. Fürtbauer die Kirche und das umliegende Areal für diesen besonderen Tag des Lobens und Dankens gereinigt und zum Strahlen gebracht.

 

G. Lackerbauer